13.09.11
Welten mit QR-Codes verknüpfen
Die Welt wird immer mobiler. Menschen sind immer und überall online. Doch der Informationstransfer zwischen den Welten – offline und online – blieb dabei meistens auf der Strecke. Das ändert sich langsam.2011 ist das Jahr des Barcode-Marketings. Auf immer mehr Plakaten oder Wänden sind quadratische Fragmente zu entdecken. Die sogenannten „Quick Response Codes“ (QR-Codes) ermöglichen den schnellen Zugriff auf vielfältige Informationen und verknüpfen die Welten crossmedial. Dabei ist lediglich ein internetfähiges Handy mit Kamera nötig und eine entsprechende Software, die die Barcodes scannen kann.
Die Barcodes, welche 1994 in Japan erfunden und ihren Einsatz anfangs in der Logistik fanden, sind sehr leicht zu generieren und gratis zu nutzen. QR-Codes auf Plakatflächen, in Magazinen oder auf Kleidung angebracht, können Texthinweise oder Internetadressen abrufbar machen.
Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, wie unser Beispiel zeigt. Und genau das macht den Einsatz von QR-Codes sehr attraktiv.


MSH AND MORE hat im Rahmen des UrbanArt-Festivals „CityLeaks“ in Köln ebenfalls QR-Codes eingesetzt. Dabei wurden Kunstwerke an Hausfassaden mit einem entsprechenden Code versehen. Vorbeilaufende Passanten haben so die Möglichkeit, mehr über das Kunstwerk und dem Künstler zu erfahren und sich in Location Based Services wie zum Beispiel Gowalla oder Foursquare einzuchecken.


